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Sonderreise Südafrika

Rundreise vom 6.November bis 17. November 2015
13 Burgenländer von Kirchfidisch bis Eisenstadt waren unterwegs die Höhepunkte Südafrikas zu erkunden. Mit dabei auch 5 Personen aus Tirol und 12 Personen aus Niederösterreich.


1. TAG
Am Beginn der Reise stand natürlich der Flug mit Turkish Airlines von Wien über Istanbul nach Johannesburg.
2. TAG
Sofort nach der Ankunft in Johannesburg startete unsere Rundreise mit unserer deutsch sprechenden Reiseleiterin Annelie. Während der Fahrt durch Johannisburg im Bus – den wir wahrscheinlich auf Grund von Sicherheitsbedenken nicht verlassen konnten – fielen viele leerstehende Hochhäuser auf, meist mit zerbrochenen Fensterscheiben. Für eine Stadt mit fast 1 Million Einwohner war auch das geschäftliche Treiben einer Großstadt „auf der Straße“ kaum ersichtlich, trotz hoher Bürogebäude namhafter Firmen. Unsere Reiseleiterin, die selbst in Johannesburg lebt, erzählte uns von den Bemühungen der Regierung die Innenstadt wieder neu zu beleben.

Die Stadt wurde als Goldgräber-Siedlung gegründet, nachdem man um 1880 in der Region große Goldlagerstätten entdeckte.

Das erste was einem in Südafrika noch auffällt ist, dass jede bessere Wohnsiedlung, jedes Haus oder Grundstückszugänge durch hohe Mauern oder Zäune und diverser zusätzlicher Sicherheitstechniken geschützt ist.

Nach dem kurzen Abstecher durch Johannesburg setzten wir unsere Rundreise Richtung Pretoria fort.
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Hier beginnt unsere Stadtrundfahrt beim Voortrekker Monument, etwas außerhalb von Pretoria. Es wurde 1949 erbaut und erinnert an den Großen Treck sowie die Schlacht am Blood River, in der die Buren die zahlenmäßig überlegenen Zulus vernichtend geschlagen haben. In der großen „Heldenhalle“ wird die Geschichte der Voortrekker auf einem riesigen Relief-Fries dargestellt.
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Die Fahrt führte uns auch am Paul Kruger Haus vorbei
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und am Regierungsgebäude der südafrikanischen Regierung in Pretoria.
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und endete im ersten Hotel, dem Holiday Inn Express Sunnyside in Pretoria.
3. TAG
Am heutigen Morgen setzten wir nach dem Frühstück unsere Rundreise über den Longtom Pass mit Besichtigungen entlang der Panorama Route und dem Blyde River Canyon fort. Diese über 20 km lange und 800 m tiefe Schlucht aus rotem Sandstein ist der spektakulärste Teil der nördlichen Drakensberge. Die markanten Formationen wurden über Jahrmillionen durch Wasser aus dem weichen Dolomitgestein herausgewaschen. Unter heißer Sonne unternahmen wir einen Rundgang bei den Bourke`s Luck Potholes (benannt nach dem Entdecker Tom Bourke im Jahre 1870 - er fand jedoch nur geringe Mengen Gold).
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Am späten Nachmittag erreichten wir unser Hotel Protea Hazyview in der Nähe des Kruger National Parks.


4. Tag    
Früh morgens geht’s schon in den Kruger National Park. Paul Krüger - Sohn deutscher Einwanderer – war Präsident von Südafrika und erklärte 1898 das Sabie Game Reserve zum Schutzgebiet für Wildtiere. Der Park umfasst derzeit eine Fläche von fast 20.000 km2 (Burgenland hat 3965,5 km2). Das Naturschutzgebiet hat einige Flüsse auf seinem Gebiet, die in den regenarmen Monaten oft ausgetrocknet sind.
Im offenen Geländefahrzeugen geht es zur Pirschfahrt.
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Die ersten Tiere, die wir zu sehen bekommen sind Impalas und die sind sogar sehr häufig zu sehen.
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Der Park selbst ist die Heimat von Elefanten, Nashörnern, Löwen, Geparden, Giraffen, Leoparden und zahlreichen Reptilien-, Fisch- und Amphibienarten.
Unser Guide verlässt bald die asphaltierte Straße und begibt sich mit uns an Bord in den "Busch". Kurz kommt ein beklemmender Gedanke auf, dass ab jetzt jederzeit einer der Big 5 nahe dem Jeep auftauchen kann. (Zumal wir ja ein Formular "auf eigene Gefahr" unterschreiben mussten und Verhaltensregeln vom Fahrer erhalten haben).
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Aber man gewöhnt sich langsam dran, die Tiere lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, laufen kauf weg und zeigen sich oft in unmittelberer Nähe. Die Fahrt dauert ca. 6 Stunden uns sie zeigen sich (außer Löwe und Büffel): Elefangen, Giraffen, Affen, Leopard, Nashörner, Vögel, usw.
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Auch die Flora im Park hat trotz Hitze und Trockenheit etwas Besonderes. Unter den Bäumen suchten bei 41 Grad Elefanten und Nashörner den Schatten und auch das Nilpferd hob kaum den Kopf aus dem feuchten Nass.
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Am frühen Nachmittag ging es dann mit dem Bus weiter ins Königreich Swaziland, zum Hotel Lugogo Sun.
Während der langen Busfahrt kommt man immer wieder durch Dörfer mit zahlreichen Holz- und Blechhütten, aber auch vorbei an wunderschönen Villen und Häusern.
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5. Tag
Nach dem Frühstück verlassen wir wieder Swaziland und es geht weiter nach Hluhluwe, wo um 15.00 Uhr wieder eine Pirschfahrt im offenen Jeep beginnt. Nach kurzer Fahrt sehen wir wieder die ersten Tiere ganz nah: Elefanten, Giraffen, Zebras, Nashörner und Büffel.
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Das Highlight der Safari war neben den Büffel auch das Sichten einiger Löwen. In einem ausgetrockneten Flussbett - als wir nicht mehr daran glaubten - bekamen wir sie zu sehen. 3 kleinere Löwen, ein Männchen und ein Weibchen. Das Weibchen hing nach einiger Zeit auf die Jagd und erlegte ein Impala.
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Die Landschaft hier im Wildreservat Hluhluwe war grüner und hügeliger als im Kruger Nationalpark.
Nächtigung in der Emdoneni Game Lodge
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Mitten im "Dschungelcamp", umgeben von einer Pflegestation für Geparden.

6. TAG
Weiterfahrt nach St. Lucia, wo wir um 10.00 Uhr vormittags bereits eine Bootsfahrt in der Lagune unternahmen. Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Vogelarten konnten fast zum Greifen nah beobachtet werden.
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Weiterfahrt entlang der Küste nach Umhlanga Rocks - 20 km nördlich von Durban, vorbei an Sandstränden, luxuriösen Villen und Hotels.
Da die Buchung im Protea Hotel Umhlanga Rocks für unsere Reisegruppe nicht vorhanden war, freuten wir uns auf ein Upgrade ins Protea Hotel Umhlanga Rich. Der Strandspaziergang musste auf Grund von Regen leider ausfallen.
Das Abendessen nahmen wir alle gemeinsam in einem Restaurant in der Nähe des Hotels ein.
7. TAG
Auch diesmal ging es wieder sehr zeitig weiter - Richtung Durban Flughafen King Shaka und zum Check-in Richtung Port Elizabeth mit British Airways.
Hier mussten wir uns auch von unserer ersten Reiseleiterin Annelie verabschieden, die zurück nach Johannesburg flog.
In Port Elizabeth wartete wieder eine deutsch sprechende Reiseleiterin - Edeltraud, auf uns.
Und wieder saßen wir im Bus - diesmal entlang der Garden Route nach Storms River, einem kleinen Dorf.
Obwohl die ganze Reisegruppe müde war und an Schlafmangel litt, überquerten die meisten von uns in 130 m Höhe eine Hängebrücke. Die Überquerung war nicht das Problem, sondern der An- und Abstieg (2x!!!) raubte uns den Atem und brachte einige von uns an die Grenze. Aber die Mühe hat sich wieder mal gelohnt. Die Aussicht war herrlich.
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Anschließend Weiterfahrt ins Küstendorf Knysna, wo wir um 18.00 Uhr noch eine Bootsfahrt auf der Lagune von Knysna hatten.
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Das Abendessen nahmen wir an der Waterfront ein, die Nächtigung erfolgte im Premier Hotel Knysna.
8. TAG
Nach dem Frühstück im Hotel geht die Reise weiter in die Straußenstadt Oudtshoorn, über den Outeniqua Pass.
Der Besuch der Straußenfarm war nicht nur unterhaltsam, er zeigte auch den großen Mut dreier burgenländischer Damen, die mit den Straußen kuschelten und auf ihnen ritten. Nach dem geführten Rundgang wurde auch das Mittagessen auf der Straußenfarm eingenommen.
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                                Betsy und Erika waren sofort ein Herz und eine Seele.
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                                     Hildegard mit perfekter Sitzhaltung am Strauß
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                                                   ein Bravo auch an Susanne.
Um 15.00 Uhr besuchten wir eine der größten Tropfsteinhöhlen unserer Erde, die berühmten und eindrucksvollen Cango Höhlen. Der geführte Rundgang endete mit einem Highlight in der Höhle - unsere lokale Höhlenforscherin sang "Amazing Grace" (Ein schöner Tag) und erntete viel Applaus für ihre Darbietung.
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Die Nächtigung erfolgte in George im Protea Hotel King George.
9. TAG
Unsere Reise führte uns heute in eine der fruchtbarsten Gegenden Südafrikas, in die Winelands. Auf der berühmten R62-Straße kamen wir nach Robertson ins Weingut Viljoensdrift, wo wir an einer kleinen Weinverkostung teilnehmen durften.
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10. TAG
Fahrt nach Kapstadt mit ihren 3 Millionen Einwohnern. Bei Sonnenschein erreichten wir diese schöne Stadt zwischen Tafelberg und Tafelbucht. Da auch der Tafelberg frei von Wolken war nahmen wir sofort die Gelegenheit war und fuhren mit der Seilbahn auf den Berg, von wo wir einen unvergesslichen Blick über die ganze Stadt hatten. Trotz starkem Wind und Kälte war es ein Erlebnis der besonderen Art.
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In Kapstadt verschmelzen indonesische, holländische, britische, französische und deutsche Kultur mit der der eingeborenen Khoisan und der Bantustämme.
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Nächtigen durften wir heute im Protea Hotel Breakwater Lodge, einem ehemaligen Gefängnis. Das Schlafzimmer war zwar sehr klein, dafür hatten aber zwei Zimmer.
11. TAG
Nach dem Frühstück im Hotel ging es weiter entlang der Küste zur Hafenstadt Hout Bay, von wo aus wir eine etwas stürmische Bootsfahrt zur Robben Insel hatten.
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Anschließend fuhren wir auf der wunderschönen Küstenstraße weiter ins Naturreservat am Kap. Den höchsten Punkt erreichten wir mit der Seilbahn, den Abstieg manche auch zu Fuß.

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Nur einige Kilometer weiter liegt das "Kap der Guten Hoffnung". Im Blickpunkt standen sofort das steile Kliff und der dazugehörige Felsstrand, von welchem man einen atemberaubenden Blick auf das Atlantische Meer hatte.
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Natürlich durften bei dieser Tagestour die Pinguine bei Boulders Beach nicht fehlen. Die kleinen, oft tollpatschig wirkenden Tiere nahmen die zahlreichen Besucher ihrer Bucht kaum wahr.
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Das Abendessen nahmen alle 30 Teilnehmer gemeinsam in einem ausgezeichneten Restaurant ein.
12. TAG
Nach dem Frühstück hieß es den Koffer zum letzten Mal packen und ab ging es noch zu einer Stadtrundfahrt in Kapstadt, vorbei am Castle of Good Hope, Spaziergang durch die Company Gärten und ein Fotostopp im farbenfrohen Malaiienviertel.
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Danach Transfer zum Flughafen Kapstadt und Check-in für den Flug um 18.00 Uhr nach Istanbul und um 8 Uhr früh zum Weiterflug von Istanbul nach Wien.

Wir haben insgesamt ca. 20.000 km mit dem Flugzeug zurückgelegt, mit dem Reisebus 2248 km.


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